Archiv für die Kategorie „Handy“

Seit heute mittag ist medienbewusst.de, ein Projekt des Mediacampus der Universität Illmenau online. Es handelt sich um ein redaktionell betriebenes Onlineportal, dass über die Chancen und Risiken moderner Medien informieren will.

Die Themenschwerpunkte sind Fernsehen, Computer- und Videospiele, Internet, Kino, Handy, Musik und Hörbücher sowie der Bereich der Forschung. Es werden kindgerechte Medienangebote vorgestellt und deren Macher interviewt. Zusätzlich sollen Praxistipps Familien befähigen, spielerisch Medienkompetenz zu vermitteln.

Im Bereich „Materialien“ sind vielfältige Links zu weiterführenden Informationsquellen zu finden.

In einem angegliederten Forumsbereich besteht die Möglichkeit, sich selbst als User aktiv in die Diskussion miteinzubringen.

Die Freiwillige Selbstkontrolle Multimedia-Dienstanbieter e.V. (FSM) bietet in Kooperation mit der Landesstelle Kinder- und Jugendschutz Sachsen-Anhalt e.V. und klicksafe.de das neue Informationsportal „Jugend und Handy“ an.

Das Portal ist gedacht für Eltern, die dort viele Informationen rund um den Umgang von Kindern und Jugendlichen mit dem Handy bekommen können.

Nach Kurzinfos zu den verschiedenen Funktionen moderner Handys wird auch auf die kritischen Aspekte der Nutzung hingewiesen. So geht die Seite im Bereich „Datentausch und MMS“ auch auf die Themen problematische Inhalte (Gewalt/Pornographie), unerwünschte Kontaktaufnahmen und Cybermobbing ein. Dort sind links zu den verschiedenen Mobilfunkanbietern und ihren jeweiligen Jugendschutzmaßnahmen zu finden, aber auch konkrete Anleitungen für die Konfiguration von Handys (z.B. Bluetooth abschalten).

Insgesamt eine sehr empfehlenswerte, informative Seite.

handysektor.de weist noch einmal auf eine Broschüre des Verbraucherministeriums Rheinland-Pfalz hin, an dem auch handysektor mitgearbeitet hat (download hier).

Dialer, Pishing, Lockanrufe oder ungewollte Abos – dies ist nur eine kleine Auswahl möglicher Kostenfallen bei Internet und Handy. Die Broschüre geht alle Bereiche durch, beschreibt die Gefahren und gibt Tipps, wie man sich schützen kann.

Im Kapitel „Beratungsangebote“ gibt es Adressen für Verbraucherschutz, Schuldnerberatung, Beratung von Eltern, Jugendschutz, Medienkompetenz bis hin zur Kriminalprävention der Polizei.

handysektor.de berichtet heute von einem Projekt an fünf englischen Schulen. Statt einem Verbot sollten die Schüler neun Monate lang ihre Handys mit in den Unterricht bringen und dort einsetzen. Ziel war es herauszufinden, ob und wie Handys beim schulischen Lernen helfen können.

Möglichkeiten der schulischen Nutzung waren u.a. Kurzfilme drehen oder an die Hausaufgaben erinnern. Schülerseitig wurde das Projekt durchweg positiv aufgenommen, die Reaktion der beteiligten Lehrer war gespalten. Neben der Begeisterung über neue Ausdrucksmöglichkeiten für Schüler stand die Sorge vor Ablenkung u.a. durch die mp3-Funktion der Handys.

Stern.de beschäftigt sich in diesem Video mit dem Thema: Jugendliche die täglich bis zu zweihundert SMS versenden, monatlich mehrere tausend – die SMS-Flatrate macht es möglich, ohne sich finanziell zu ruinieren.

Die Mehrzahl der Jugendlichen kommt auf maximal 100 SMS pro Monat – da fallen solche „SMS-Junks“ natürlich besonders auf. Der Begriff „Sucht“ ist leider ein wenig reißerisch in diesem Zusammenhang.

Viele Infos zum Thema „Handy“ gibt es auf handysektor.de.

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) teilt in einer Presseinformation mit, dass im Rahmen einer europaweiten Kampagne in der ersten Juni-Woche die Webseiten von Klingeltonanbietern auf Seriösität hin überprüft wurden.

Von den 30 untersuchten Internetangeboten wurden 20 bemängelt: kritisiert wurden u.a. unklare Abo-Regelungen, irreführende Peisangaben, unauffindbare Vertragsbedingungen.

15 dieser 20 bemängelten Internetangebote haben ihren Sitz in Deutschland und sind nun vom BVL abgemahnt worden.

Über die Geschäftspraxis der Anbieter hatten sich vor allem Eltern aus Deutschland und den nordischen Ländern beschwert.