Lange Zeit dominierte die Sorge über die Anbahnung ungewollter sexueller Kontakte die Diskussion rund um soziale Netzwerke wie schuelervz, studivz, myspace oder facebook.

Nun tritt immer mehr der Aspekt der unreflektierten Veröffentlichung persönlicher Informationen in den Vordergrund: „Nackt im Netz“ übertitelt stern.de einen Artikel zum Thema und beschreibt damit den Daten-Striptease vieler User.

Was folgen kann ist der „Datenschutz-Kater“: in Bewerbungsgesprächen werden Bewerber konfrontiert mit ihren Bildern und Äußerungen in sozialen Netzwerken, aber auch Stilistik und Rechtschreibung können problematisch werden. Klaus Eck, Kommunikationsberater spricht von Online-Reputation und dem Internet als Karriere-Killer.

In einem weiteren Artikel nun gibt stern.de Tipps für den Selbst-Datenschutz und das Verhalten in Sozialen Netzwerken.

Alle guten Tipps lassen sich auf eine einfache Formel bringen: „Würdest du das, was du selbst in Netzwerken veröffentlichst auch auf eine Plakatwand auf dem Marktplatz schreiben?“ – denn das Internet ist Öffentlichkeit und es vergißt nie.

Kommentieren