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Eine US-Umfrage unter Schülern zwischen 12 und 17 Jahren belegt, dass bloggende Teenager mehr schreiben, sowohl online wie auch offline. Auch bei der Wertschätzung des Schreibens als Erfolgsfaktor im weiteren Leben liegen die Blogger deutlich vor den Nichtbloggern.

Wieviele bloggende Teenager gibt es eigentlich in Deutschland? Gibt es Schulen, die aktiv das Bloggen von Schülern fördern? Hat der Philologenverband dazu eine Meinung?

Einige Beispiele bloggender Schüler lassen sich hier finden:

pralinenmonster, Tagebuch eines Schüler-Praktikums, Schulkritik

Sicherheitsregeln für bloggende Schüler gibts hier.

Mit der bloggenden Schule hat sich unter anderem auch die letzte re:publica  befasst.

Mit dem Titel „my first net“ fand am 29.05.08 in Frankfurt eine Tagung statt zu der Frage, ob auch schon Vorschulkinder das Internet nutzen sollten. Die Tagung wurde ausgerichtet von der Hessischen Landesanstalt für den privaten Rundfunk und neue Medien, sowie dem Erfurter Netcode e.V.. Eine kurze Zusammenfassung des Tages ist hier zu finden.

Ein Aspekt der abschließenden Podiumsdiskussion sei besonders herausgestellt: „Unter den Politikern und Experten bestand einvernehmen, dass es notwendig sei, insbesondere bei den Eltern wenigstens auf ein Problembewusstsein hinzuwirken.“ Sicherlich eine berechtigte, wenn auch Minimalforderung, da Studien zu Folge bereits ein Fünftel der Vorschulkinder regelmäßig den Computer nutzen.

Im Anschluss an die Tagung fand die Verleihung des Qualitätssiegels „Erfurter Netcode“ statt, mit der besonders kindgerechte und qualitativ hochwertige Angebote für Kinder im Internet ausgezeichnet werden.

Das Qualitätssiegel erhielten:

www.blaubaer.de – eine Internetseite des Westdeutschen Rundfunks

www.pomki.de – das Kinderportal der Landeshauptstadt München

www.kidkit.de – ein Kooperationsprojekt des KOALA e.V. mit der Drogenhilfe Köln

www.blindekuh.de – die erste deutschsprachige Suchmaschine für Kinder