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Das Goethe-Institut veröffentlicht auf seiner Internetseite ein Interview mit Professor Michael Kerres, dem Leiter des „Duisburg Learning Lab“ an der Universität Diusburg-Essen.

„Serious Games“ versuchen Lernen und Spielen am Computer zu verbinden. Die cebit 2007 beschäftigte sich in einer ganztägigen Veranstaltung mit dem Thema (siehe hier).

Bisher fehlen überzeugende Konzepte: Das Lernen ist zu vordergründig, der Spielspaß und damit die Motivation bleibt zu schnell auf der Strecke. Der technische Standard und die Grafik wirkt in der Regel vorsinnflutlich.

Kerres favorisiert internetbasierte Lernspielplattformen wie scoyo.de oder studybuddy.de, die ergänzend noch das Lernen im Netzwerk fördern sollen über Kommunikationsforen. Zu Recht stellt er die Frage, ob sich solche Foren dann gegen SchuelerVZ und andere Plattformen durchsetzen können.

heise online news vom 04.08.04: Auf der Munich Gaming Konferenz, die aktuell in München stattfindet, fordert Wolf Dieter Ring, Vorsitzender der Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) eine neue Selbstkontrolleinrichtung für Online-Spiele.

Hintergrund ist die Suchtgefahr, die für ca. 5 % der „Viel- und Exzessivspieler“ befürchtet wird und die Gefahr von verbalen Übergrifflichkeiten Erwachsener auf Jugendliche, die in den ingame-chats möglich sind, mit denen so gut wie alle aktuellen Online-Spiele ausgestattet sind.